Marktsituation
Marktbericht für Futtergetreide und Futtermittel anfangs Juli 2011
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Weizen
Körnermais
Gerste *
Triticale
Roggen Futtergetreide bieten wir in
Hafer * verschiedenen Qualitäten je
Nackthafer * nach Kundenbedürfnis an.
Eiweisserbsen
Ackerbohnen
Sorghum
Futterreis
Bruchreis
* Lebensmittel- und Futtermittelqualität
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Allgemeines: Waren es im 1. Quartal vor allem Libyen und Fukushima, welche Unsicherheit verbreiteten, so waren es im 2. Quartal vor allem die Trockenheit in weiten Teilen Europas und der Währungszerfall bei Euro und Dollar. Hoffen wir, dass uns das 2. Halbjahr wieder etwas mehr „Boden unter den Füssen“ bringt.
Futtergetreide: Die inländ. Gerstenernte überrascht mit guten Qualitäten und Erträgen (60-80 kg/Are, bzw.67-69 kg/hl). Die Trockenheit im Frühjahr hat offenbar weniger geschadet als erwartet.
Import: Der physische Markt ist geprägt von hoher Volatilität, welche angeheizt wird durch Börsengeschäfte, Wettermeldungen, Ernteschätzungen und schwankende Rohölpreise. Branchenfremde Finanz-Fonds verstärken diese Effekte zusätzlich.
Der Erntebeginn in Europa zeigt bei der Gerste regional grosse Unterschiede in Qualität und Ertrag. Für die wachsenden Maispflanzen ist das warme und nasse Wetter zurzeit optimal.
Bio-Futterrohstoffe: Diese werden von der Trockenheit in Mitteleuropa stärker betroffen sein als „normale“ Ware. In der Folge wird Biogetreide dem aktuellen Sinkflug im konventionellen Markt nicht folgen. Kommende Zollzuschläge, abgestimmt auf konventionelle Ware, werden somit das Biogetreide überproportional belasten. Bio-Sojakuchen zeigen eine eher sinkende Preistendenz, Bio-Rapskuchen eine steigende (Saatenknappheit).
Sojabohnen/Sojaschrot: Sinkende Preise in Chicago bewirken, dass die südamerikanischen Bauern ihre Sojabohnen nur noch zögerlich verkaufen. Die heutigen brasil. Basisprämien (Auf- oder Abschläge gegenüber USA) verteuern die Kalkulation. Die Sojafläche in den USA wurde kürzlich um ca. 570´000 ha tiefer geschätzt als noch im März. Das Wetter in den USA ist ideal, bis zur Ernte dauert es jedoch noch 3 Monate. China scheint die Lagerüberschüsse mehrheitlich abgebaut zu haben und tritt wieder vermehrt als Käufer auf.
Empfehlung: Trotz zu erwartender Zollzuschläge ist der Einkauf für die Wintermonate zu forcieren.
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Maiskleber: Die Versorgung scheint im Moment gesichert, wobei China immer für Überraschungen gut ist. Dank Dollar und Euro sind die Preise interessant. Eindeckungen bis Dezember sind zu empfehlen.
Rapsextraktionsschrot (Import): Nach Abschluss der alten Kampagne ist die zentrale Frage, wie stark die Trockenheit die Rapserträge in der EU tatsächlich reduzieren wird. Die sinkenden Sojapreise führen ab August auch zu leicht tieferen Preisen bei den Rapsprodukten.
Fischmehl: Seit rund einem Monat sind die Preise ab Ursprung stabil. Die tieferen Forderungen stammen zu 100 % vom starken Franken und rechtfertigen Eindeckungen bis und mit Winter 2011.
Trockenschlempe: Der Preis hängt ab vom Niveau der Getreide- und Rapspreise. Gespannt wartet man deshalb auf verlässliche Ernteresultate in der EU. Individuelle Offerten bis Dezember 2011 verfügbar.
Kartoffelprotein: Wie in der Vergangenheit wird die verfügbare Menge limitiert sein. Der Wechselkurs stabilisiert die Preise jedoch auf „erträglichem“ Niveau.
Inländ. Ölkuchen: Der Vorverkauf der neuen Rapskuchen-Kampagne bis Dezember 2011 ist abgeschlossen. Die definitiven Erntezahlen beim Raps werden dann zeigen, welche Menge für zusätzliche Verkäufe ab Januar zur Verfügung steht – und zu welchem Preis.
Kleie und Mühlennachprodukte: Saisonbedingte Flaute bei der Nachfrage bietet Gelegenheit zu attraktiven Einkäufen. Erfahrungsgemäss steigt im Herbst sowohl die Nachfrage wie auch der Preis.
Futterphosphate: Die Verfügbarkeit von Phosphorsäure ist nach wie vor angespannt. Währungsbedingt sind die Preise für das 3. Quartal trotzdem tiefer.
Aminosäuren: Die Produzenten halten die Preise stabil. Die Schweiz profitiert auch hier vom starken Franken.
Futterfette/Futteröle: Palm- und Sojaöl notieren deutlich tiefer, bzw. folgen dem Abwärtstrend von mineralischem Rohöl. Tierische Futterfette verzeichnen ebenfalls eine leichte Preisreduktion.








