Ernteergebnisse 2011
Futtergetreide
Die Ernteresultate ergeben folgendes Bild: Die Hektolitergewichte und Erträge bei der Gerste liegen über den Erwartungen. Die Trockenheit im Frühjahr hat offenbar weniger geschadet als befürchtet. Die Hektolitergewichte liegen grösstenteils bei 67-70 kg/h. Die Erträge bewegen sich in der Regel zwischen 60-80 kg/Are. Insgesamt darf von einer um ca. 10 % grösseren Erntemenge als im Vorjahr ausgegangen werden.
Auch bei den Eiweisserbsen zeigt sich ein erfreuliches Bild und die Ernteergebnisse liegen über dem Vorjahr. Bei Triticale und Futterweizen zeichnet sich ein ähnliches Bild ab.
Weizen
Bei der diesjährigen Weizenernte zeichnen sich gute Erträge ab. Das Hektolitergewicht ist in der Regel gut. Die Fallzahl lag zu Beginn der Ernte über 300 und bewegte sich später zwischen 220 und 300. Aufgrund der vorherrschenden Witterung seit der Haupternte ist bei den Anfangs August noch nicht geernteten Posten zunehmend mit Auswuchs zu rechnen. Weitere Informationen folgen sobald wir uns eine fundierte Übersicht über den Verlauf der Ernte verschafft haben.
Raps
Die Rapsernte überraschte mit erstaunlich guten Erträgen. Offensichtlich wirkten die Witterungseinflüsse bei der Aussaat im Herbst und die Trockenheit im Frühling nicht ertragseinschränkend. Dank der gestiegenen Anbaufläche steuern wir auf eine Rekordernte in der Schweiz zu.
Mahlweizen
Rund 280 Messresultate unserer Mahlweizen-Qualitätserfassung sowie zahlreiche Rückmeldungen aus der Abnehmerschaft deuten darauf hin, dass die diesjährige Mahlweizenernte von guter Qualität ist. Die Hektolitergewichte liegen über dem Vorjahr. Die Fallzahlen um 300 Sekunden, Zellen an später geernteter Ware zwischen 240 und 300 und sind somit etwas tiefer als im Vorjahr Die Proteingehalte liegen leicht unter Vorjahr. Die Feuchtkleber-Werte aber über Vorjahr, die Zeleny-Werte sogar deutlich. Die Wasseraufnahme ist im Bereich des Vorjahres. Aufgrund der leicht tieferen Fallzahlen sind auch leicht tiefere Amylogrammwerte festzustellen. Bei allen drei Hauptklassen werden höhere Extensogrammflächen als im Vorjahr erwartet. Die detaillierten Ganzkornwerte je Sorte im Vergleich zu den Vorjahren finden Sie im nachfolgenden Dokument.





