Good practice with the grain collecting centres (GPCC)
Hinweis: The English version is not available yet. Excuse us. Please, see the German or French side.
Die Gute Sammelstellenpraxis (GSP) ist ein vom Bundesamt für Landwirtschaft anerkannter Leitfaden der guten Verfahrenspraxis für Schweizer Getreidesammelstellen (CC). Er ist zwingender Bestandteil für die Lieferungen ab inländischen Getreidesammelstellen an die fenaco und die IP-SUISSE. Er dient zudem der Umsetzung, Dokumentation und Erfüllung verschiedener Pflichten einer Getreidesammelstelle aus dem Lebens- und Futtermittelrecht.
Ziel und Zweck
Die Anforderungen an den Umgang mit Getreide, Oelsaaten und Körnerleguminsen als Rohwaren für die Lebens- und Futtermittelindustrie steigen laufend. Unter diesem Gesichtspunkt entwickelte fenaco GOF unter Einbezug der IP-SUISSE und in Zusammenarbeit mit dem Zertifizierer ProCert aus dem bisherigen QM-Handbuch für CC der fenaco einen einheitlichen und fundierten Leitfaden für die schweizerischen Getreidesammelstellen, fortan GSP-Dossier genannt. Das Dossier GSP soll den Getreidesammelstellen als Instrument dienen, um den heutigen Anforderungen des Gesetzgebers aber auch der Abnehmerschaft gerecht zu werden. Die beiden Sammelstellenverbände (VGS und VGKS) unterstützen das Dossier GSP. Zusätzliche programmspezifische Vorgaben (z.B. Pflichtenhefte, Vereinbarungen, etc.) von fenaco GOF und IP-SUISSE werden weiterhin separat geführt.
Geltungsbereich
Das GSP Konzept ist für alle Getreidesammelstellen zwingend, die Waren über fenaco GOF und/oder IP-SUISSE vermarkten wollen. Das Dossier GSP umfasst alle Stufen, vom Anbau, über die Ernte, die Getreidesammelstelle bis zur Abgabe an den Kunden von Mahlgetreide, Futtergetreide, Ölsaaten und Körnerleguminosen. Die Anpassungen an die jeweiligen betrieblichen Strukturen und die vollständige Umsetzung obliegt den CC.
Interne und externe Kontrollen
Die Programmleitung (fenaco GOF und IP-SUISSE) auditieren die CC intern in je nach Rating abhängender Periodizität. Interne Audits von MAXI-CC werden durch die fenaco GOF organisiert, diejenigen der restlichen CC durch IP-SUISSE. Erstmals bis Ende Ernte 2008 und danach mind. alle 3 Jahre findet ein externes Audit statt, welches durch geschulte Auditoren von ProCert durchgeführt wird. Je nach Ergebnis des Audits wird das CC in eine Ratingklasse Top bis C eingeteilt. Die Ratingklasse bestimmt ausschliesslich die Dauer bis zum nächsten Audit und die Summe der zu erledigenden Auflagen.
Kosten
Das Dossier ist mit einem administrativen Unkostenbeitrag bei fenaco GOF oder IP-SUISSE erhältlich. Die externen Kontrollen können mit Audits von Bio, IP-SUISSE, ISO 9001 etc. kombiniert werden und sind kostenpflichtig. Die ordentlichen internen Audits der fenaco für die ihr angeschlossenen MAXI-CC sind in der MAXI-Dienstleitungs-Entschädigung eingeschlossen.
Weitere Informationen erhalten Sie bei nachfolgenden Kontaktpersonen
-
Contact persons in the regions to de GSP
GSP zum Herunterladen





