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Sehr gute Ernte in anspruchsvollem Marktumfeld 

April 14, 2026

Eine sehr gute Ernte 2025 trifft auf ein anspruchsvolles Marktumfeld mit tiefen internationalen Preisen, zunehmenden Importen und verstärktem Preisdruck im Detailhandel. Dementsprechend liegen die Auszahlungspreise im System MAXI für Getreide unter den Vorjahren. Die Auszahlungspreise für Ölsaaten konnten hingegen erhöht werden. Im Biobereich blieben die Auszahlungspreise stabil hoch. 

Am MAXI-Event vom 14. April 2026 in Solothurn kommunizierte die fenaco Getreide, Ölsaaten, Futtermittel (GOF) die Auszahlungspreise an die Sammelstellen im System MAXI. Die Ernte 2025 fällt nach dem rekordschwachen Vorjahr deutlich besser aus und entwickelte sich zu einem Rekordjahr mit hohen Erträgen und überzeugender Qualität. In der Vermarktungskampagne 2026 sieht sich fenaco GOF jedoch tiefen internationalen Preisen, zunehmenden Importen und einem verstärkten Preisdruck im Detailhandel gegenüber. Dementsprechend liegen die Auszahlungspreise für Getreide unter dem Niveau der Vorjahre. Die Auszahlungspreise für Ölsaaten konnten hingegen erhöht werden. Das Anbaupotenzial dieser Kulturen bleibt hoch. «Dort, wo wir die Vorteile der Schweizer Herkunft in der Vermarktung überzeugend einsetzen können, erzielen wir für die Produzentinnen und Produzenten überdurchschnittliche Preise und motivieren sie zum Ausbau der Anbauflächen», betont Joseph von Rotz, Leiter Handelsgeschäft GOF Schweiz. 

Herausfordernde Vermarktung von Mahlgetreide 

In der Schweiz wurden in der Ernte 2025 knapp 440 000 Tonnen Mahlgetreide geerntet, rund 190 000 Tonnen mehr als im schwachen Vorjahr. Auch international lagen die Ernten deutlich über dem Vorjahr. Stark steigende Importe bei Halb-/Fertigprodukten und Teiglingen sowie die Verlagerung von Produktionsvolumen ins Ausland reduzieren hingegen die Vermahlungsmengen bei den Getreidemühlen. Die hohe globale Versorgung bei gleichzeitig schwacher Nachfrage führt zu tiefen Weltmarktpreisen. Dadurch entstehen im Import hohe Preisdifferenzen bei Getreide und Mehl. Der intensive Wettbewerb bei Brot- und Backwaren im Schweizer Detailhandel verschärfte die Situation zusätzlich. Diese Marktentwicklungen führten dazu, dass grosse Mengen Getreide überlagert werden müssen und erhöhte Logistik- und Lagerkosten anfallen. In der Folge wurden die Auszahlungspreise im System MAXI für Mahlgetreide gegenüber dem Vorjahr um CHF 1.50 bis 1.75 pro Dezitonne gesenkt. Während sie 2024 noch um CHF 0.50 bis 1.50 über dem Richtpreis lagen, liegen sie für die Ernte 2025 nun um CHF 0.50 bis 1.00 darunter. 

Anbaupotenzial bei Raps und Sonnenblumen 

Die Schlussabrechnungspreise für Raps und Sonnenblumen aus der Ernte 2025 knüpfen an den positiven Trend der Vorjahre an. Die Preise konnten um CHF 1.50 bis CHF 2.00 erhöht werden. Die erhöhten Erntemengen bei Raps und Sonnenblumen führen aufgrund knapper Presskapazitäten zu Überlagerungsmengen. Durch die Inbetriebnahme eines zusätzlichen Presswerkes von Florin AG im Frühling 2026 in Muttenz (BL) werden zusätzliche Presskapazitäten geschaffen. Aktuell deckt die Inlandproduktion die Nachfrage bei Weitem nicht. Es besteht also grosses Potenzial für den Ausbau der Anbauflächen im Inland.  

Hohe Erträge im Futtergetreide bei ungenügendem Grenzschutz 

Die zweithöchste Futtergetreideernte der letzten zehn Jahre ermöglichte vor allem bei Mais und Weizen eine spürbar längere Bedarfsdeckung mit Inlandware. Sowohl beim Futtermais als auch beim -weizen ist zusätzliches Anbaupotenzial vorhanden. Bedingung dafür ist ein passender Grenzschutz, besonders in Jahren mit hoher Inlandproduktion. Ein adäquater Grenzschutz ist in der Preisbildung für die Inlandware entscheidend, denn international sind die Preise auch beim Futtergetreide tief. In den vergangenen Monaten war der Grenzschutz beim Weizen und Mais teilweise unzureichend. Dies hatte zur Folge, dass inländisches Futtergetreide mit einem stärkeren Wettbewerb konfrontiert war.  

Biomarkt: Auszahlungspreise auf stabil hohem Niveau 

Der Schweizer Biomarkt steht vor Herausforderungen. Während die Produktion 2025 auch im Biobereich Rekorde bricht, zeigt der Detailhandel wenig Wachstumsdynamik. Hohe Importbestände und rückläufige Verarbeitungsmengen belasten den Markt, die Überlagerungskapazitäten werden beansprucht. Die Auszahlungspreise bleiben entsprechend der Richtpreise von Bio Suisse auf dem Niveau des Vorjahrs. Für 2026 bleibt Bio-Mahlgetreide weiterhin gesucht, wobei beim Weizen ein klarer Fokus auf hohen Proteingehalten liegt. Dinkel, Roggen und Flockenhafer können in der neuen Kampagne leicht ausgebaut werden. Auch bei den Bio-Ölsaaten wurden 2025 Rekordmengen erzielt. Die Vermarktung ist abgeschlossen, es bestehen jedoch Überlagerungsmengen. Im Bio-Soja sind insbesondere Futtersojamengen aufgrund der Wiederkäuerfütterungsrichtlinien weiterhin stark gesucht. Der Inlandanteil im Bio-Futtergetreide liegt bei 86.05 Prozent. Um den Markt und die Mischfutterpreise nicht weiter zu belasten, werden davon 1500 Tonnen Mais in die Ernte 2026 übertragen.  

Die Vorteile des Systems MAXI 

In einer engen, partnerschaftlichen Zusammenarbeit mit rund 100 Getreidesammelstellen vermarktet die fenaco-LANDI Gruppe im System MAXI bedeutende Anteile des inländischen Brot- und Futtergetreides sowie der inländischen Ölsaaten. Die Sammelstellen konzentrieren sich aufs Übernehmen, Aufbereiten, Gesunderhalten und Lagern der Produkte von den Produzentinnen und Produzenten. Die fenaco stellt Logistik, Vermarktung und Finanzierung sicher. Die Angebotssteuerung sichert den Anbau und die Mengen der nachgefragten Produkte in den verschiedenen Regionen und fördert eine gute Vermarktung. Die fenaco bündelt mit dem System MAXI das Angebot gegenüber den Schweizer Verarbeitern und sorgt damit für bestmögliche Vermarktungserlöse für ihre Mitglieder. Die Produzentinnen und Produzenten erhalten bereits kurz nach der Ernte eine finanzielle Sicherheit. Die fenaco sorgt so mit jährlich über CHF 200 Millionen Vorleistungszahlungen für finanzielle Sicherheit und Stabilität in der Schweizer Landwirtschaft. Die Auszahlungspreise werden am jährlichen MAXI-Event jeweils im April kommuniziert.  

Mehr Informationen zum System MAXI

Kategorie: Medienbericht

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