Siebenmal mehr Emd und Heu: fenaco GOF hat die Abwicklungsmenge massiv gesteigert. Um die Futtermittelversorgung sicherzustellen, ist bei allen Marktakteuren Flexibilität gefragt. «Um die gestiegene Nachfrage nach Raufutter zu decken, stellen wir pro Woche mehr als 80 Lkw-Ladungen zusätzlich bereit», meint José Dorthe, designierter Leiter fenaco GOF in der UFA Revue.
Medienbericht
Was kostet uns der Hitzesommer? Alex Brunner im Podcast des Zürcher Bauernverbands
Der Zürcher Bauernverband widmet sich alle zwei Wochen aktuellen Themen rund um die Landwirtschaft. Aufbereitet in Form eines Artikels mit Podcast für die breite Bevölkerung. Anfang Oktober lag der Fokus auf den Auswirkungen von Hitze und Trockenheit auf die Landwirtschaft. Gesprächspartner im Podcast: Alex Brunner, Leiter Geschäftsbereich Raufutter bei fenaco GOF.
Mais unter Trockenheit: Noternte senkt Erträge, Futterpreise steigen, Zölle wackeln
Die Fenaco-Geschäftseinheit GOF beschreibt den Futtermittelmarkt in der Schweiz und den Nachbarländern als derzeit «besonders angespannt». Alex Brunner erklärt, das Angebot bleibe begrenzt, während die Nachfrage hoch sei. Alex Brunner, Leiter Geschäftsbereich Raufutter in der Bauernzeitung zur aktuellen Situation im Raufutter-Markt.
Wir erschliessen neue Lagermöglichkeiten
„Die gesamte Getreidebranche sieht sich derzeit mit grossen Herausforderungen allem voran durch die steigenden Importe von Brot- und Feinbackwaren und den damit verbunden Marktanteilsverlust konfrontiert. Diese anspruchsvolle Marktlage spiegelte sich auch in den Richtpreisverhandlungen wider. Umso erfreulicher ist es, dass ein einvernehmlicher Kompromiss gefunden werden konnte, der allen Marktpartnern entlang der Wertschöpfungskette Planbarkeit und Sicherheit gibt.“, meint Joseph von Rotz, Leiter Handelsgeschäft fenaco GOF, im Thurgauer Bauer zum Kompromiss in der Richtpreisverhandlung.
Schweizer Brotgetreide: Feuer im Dach vor der Richtpreisrunde
«Wichtig ist, dass wir mit allen Akteuren in der Branche im Gespräch sind und gemeinsam konstruktiv an Lösungen arbeiten. Wir werden uns für Lösungen einsetzen, die den Markt wieder ins Gleichgewicht bringen und einen Anbau von Brot- und Futterweizen in der Schweiz für die Landwirtinnen und Landwirte interessant machen.», meint Joseph von Rotz in einem Beitrag der Bauernzeitung im Vorfeld der Richtpreisverhandlung 2026.
Die Qualität im Fokus
Die Ernte 2025 ist kulturübergreifend gut ausgefallen. Gleichzeitig bleibt die Vermarktung herausfordernd: Preisdruck, steigende Importe und eine verhaltene Nachfrage belasten den Markt. Umso wichtiger ist eine konsequente Ausrichtung der Inlandproduktion auf die Bedürfnisse des Schweizer Marktes. Julia Schaad, Leiterin Ressort Bio und Jan Sutter, Leiter Handel Lebensmittelrohprodukte in der UFA Revue.
Wetter als Mykotoxin-Macher
Wie stark ein Getreidejahr von Mykotoxinen betroffen ist, entscheidet oft ein einziges Wetterfenster: während der Blüte. In nassen Sommern kann das teuer werden. Doch wer Sortenwahl, Fruchtfolge und Risikomanagement gezielt einsetzt, senkt das Befallsrisiko deutlich – und schützt Qualität wie Erlös, meint Lisa Studer, Projektmanagerin Nachhaltigkeit und Kommunikation in der UFA Revue.
Importdruck und volle Lager: „Besser Futterweizen statt Brotgetreide“
«Wir sind direkt vom Tiefpunkt zum Höchstwert gekommen», beschrieb Joseph von Rotz, Leiter Handelsgeschäft Schweiz bei fenaco GOF, den Wechsel vom Jahr 2024 zu 2025. Die Rekordernte mit hohen Erträgen und guten Qualitäten fällt allerdings in ein Umfeld tiefer internationaler Preise, zunehmender Importe und verstärktem Preisdruck im Detailhandel. Ein Bericht über die Auszahlungspreise und Vermarktungssituation in der Bauernzeitung.
Sehr gute Ernte in anspruchsvollem Marktumfeld
Eine sehr gute Ernte 2025 trifft auf ein anspruchsvolles Marktumfeld mit tiefen internationalen Preisen, zunehmenden Importen und verstärktem Preisdruck im Detailhandel. Dementsprechend liegen die Auszahlungspreise im System MAXI für Getreide unter den Vorjahren. Die Auszahlungspreise für Ölsaaten konnten hingegen erhöht werden. Im Biobereich blieben die Auszahlungspreise stabil hoch.
Starke Ernte vor komplexer Marktsituation
Die Ernte 2025 liefert hohe Mengen und starke Qualitäten – und stellt die Märkte gleichzeitig vor neue Aufgaben. Das Zusammenspiel von Rekorderträgen, Absatzpotenzial und wachsenden Überlagerungen zeigt, wie fein austariert
die Wertschöpfungskette in diesem Jahr funktionieren muss. Joseph von Rotz, Leiter Handelsgeschäft GOF Schweiz und Basil Rüttimann, Leiter Unternehmensentwicklung GOF in der UFA-Revue.
Esparsette – Zwischen Tannin und Tücke
Die Esparsette liefert Struktur, Tannine und bietet Trockentoleranz. Und ist gesucht, bestätigt Lucia Kernen, Handel und Disposition Raufutter fenaco GOF: „Wir haben Bedarf für Inlandware der Esparsette, sei es Bio oder konventionell.“.
Marktnah anbauen – erfolgreich vermarkten
Eine gezielte Wahl der Kulturen hilft, wetterbedingte Ertragsausfälle zu minimieren und Anbaurisiken zu glätten – dies abgestimmt auf regionale Gegebenheiten. Jasmine Meile, Co-Leiterin Geschäftsbereich Getreide & Ölsaaten und Julia Schaad, Leiterin Ressort Bio von fenaco GOF in der UFA Revue über die Anbauempfehlungen für die Ernte 2026.
