Wie stark ein Getreidejahr von Mykotoxinen betroffen ist, entscheidet oft ein einziges Wetterfenster: während der Blüte. In nassen Sommern kann das teuer werden. Doch wer Sortenwahl, Fruchtfolge und Risikomanagement gezielt einsetzt, senkt das Befallsrisiko deutlich – und schützt Qualität wie Erlös, meint Lisa Studer, Projektmanagerin Nachhaltigkeit und Kommunikation in der UFA Revue.
Medienbericht
Importdruck und volle Lager: „Besser Futterweizen statt Brotgetreide“
«Wir sind direkt vom Tiefpunkt zum Höchstwert gekommen», beschrieb Joseph von Rotz, Leiter Handelsgeschäft Schweiz bei fenaco GOF, den Wechsel vom Jahr 2024 zu 2025. Die Rekordernte mit hohen Erträgen und guten Qualitäten fällt allerdings in ein Umfeld tiefer internationaler Preise, zunehmender Importe und verstärktem Preisdruck im Detailhandel. Ein Bericht über die Auszahlungspreise und Vermarktungssituation in der Bauernzeitung.
Sehr gute Ernte in anspruchsvollem Marktumfeld
Eine sehr gute Ernte 2025 trifft auf ein anspruchsvolles Marktumfeld mit tiefen internationalen Preisen, zunehmenden Importen und verstärktem Preisdruck im Detailhandel. Dementsprechend liegen die Auszahlungspreise im System MAXI für Getreide unter den Vorjahren. Die Auszahlungspreise für Ölsaaten konnten hingegen erhöht werden. Im Biobereich blieben die Auszahlungspreise stabil hoch.
Starke Ernte vor komplexer Marktsituation
Die Ernte 2025 liefert hohe Mengen und starke Qualitäten – und stellt die Märkte gleichzeitig vor neue Aufgaben. Das Zusammenspiel von Rekorderträgen, Absatzpotenzial und wachsenden Überlagerungen zeigt, wie fein austariert
die Wertschöpfungskette in diesem Jahr funktionieren muss. Joseph von Rotz, Leiter Handelsgeschäft GOF Schweiz und Basil Rüttimann, Leiter Unternehmensentwicklung GOF in der UFA-Revue.
Esparsette – Zwischen Tannin und Tücke
Die Esparsette liefert Struktur, Tannine und bietet Trockentoleranz. Und ist gesucht, bestätigt Lucia Kernen, Handel und Disposition Raufutter fenaco GOF: „Wir haben Bedarf für Inlandware der Esparsette, sei es Bio oder konventionell.“.
Marktnah anbauen – erfolgreich vermarkten
Eine gezielte Wahl der Kulturen hilft, wetterbedingte Ertragsausfälle zu minimieren und Anbaurisiken zu glätten – dies abgestimmt auf regionale Gegebenheiten. Jasmine Meile, Co-Leiterin Geschäftsbereich Getreide & Ölsaaten und Julia Schaad, Leiterin Ressort Bio von fenaco GOF in der UFA Revue über die Anbauempfehlungen für die Ernte 2026.
25 Jahre System MAXI: Die fenaco blickt auf den Getreidemarkt
Die Vermarktung war schwierig, die Schlusspreise sind aber erfreulich. Gast beim Jubiläum war Bundesrat Guy
Parmelin. Berichterstattung über den MAXI Event von fenaco GOF in der Bauernzeitung.
Warum Soja für Futtermittel zunehmend aus Europa kommt
Fortunat Schmid, Leiter Qualitätsmanagement, MAXI, Betriebe von fenaco GOF präsidiert das Sojanetzwerk Schweiz. Das Sojanetzwerk setzt sich für eine nachhaltige Beschaffung von Futtersoja ein. Ein Beitrag von SRF im Rahmen der Mitgliederversammlung des Sojanetzwerks.
Tiefe Ernte 2024 –Hoffnung auf besseres 2025
Die Ernte 2024 wird in Erinnerung bleiben. Für die Ölsaaten war sie unerwartet positiv trotz unvorteilhafter Witterungsbedingungen; für das Mahlgetreide wird ein Rückgang von rund 30 Prozent im Vergleich zum Vorjahr verzeichnet. Jasmin Meile und Basil Rüttimann, Co-Leitung Geschäftsbereich Getreide & Ölsaaten von fenaco GOF, in der UFA-Revue.
Sanierung Silo Olten
Der Silo Olten ist einer der grössten Getreidesilos der Schweiz mit einem Fassungsvermögen von 54 000 t Getreide. Ein grosser Teil davon trägt zur Versorgungssicherheit in Krisenzeiten bei. Im stolzen Alter von 52 Jahren wird der Silo umfassend saniert.
Die fenaco ist eine starke Bio-Partnerin
Die fenaco betreut Bio- und Umstellbetriebe ganzheitlich und erfolgreich. Mit dem stetigen Ausbau der Bio-Kompetenz innerhalb der fenaco, der starken Vernetzung der Fachbereiche und der Zusammenarbeit mit den LANDI vor Ort ist die fenaco die ideale Bio-Partnerin für alle Betriebe. «Die Stärken der fenaco Genossenschaft können wir auch im Bio-Bereich zugunsten der Bäuerinnen und Bauern einsetzen», sagt Sara Allemann, Produktmanagerin Bio bei der fenaco.
Wie man sie bettet, so leisten sie
Tierwohl und Gesundheit sind Aspekte von grosser Bedeutung für die Haltung von Schweinen. Das natürliche Verhalten der Tiere soll durch geeignete Einstreumaterialien gefördert werden. Die optimalen Haltebedingungen erhöhen die Leistungsbereitschaft, erklärt Martina Studinger, Handel Einstreue bei fenaco GOF, in der UFA Revue.
